Nach dem Öffnen ordnete die App Tüten und Bauteile automatisch, erkannte Seitenwände und Bodenplatten und legte Rahmenlinien für die Korpuskonstruktion. Die erste Verschraubung wurde mit einem sanften Vibrationssignal bestätigt. Ein Overlay erinnerte daran, Unterlagen unterzulegen, um den Boden nicht zu verkratzen. Bereits nach zehn Minuten stand ein stabiler Kasten, ohne Fehlbohrungen, ohne Rätselblick in kryptische Piktogramme und ohne hektische Sucherei.
Beim Einsetzen der Türen zeigten Overlays die korrekte Scharnierseite, markierten den idealen Andruckpunkt und blendeten eine Live-Wasserwaage ein. Eine kleine Geschichte am Rand erklärte, wie ein Monteur früher immer zwei Millimeter versetzt bohrte und so dauerhafte Schiefstände erzeugte. Jetzt korrigieren Pfeile in Echtzeit, die App schlägt Vierteldrehungen vor, und am Ende schließen die Türen mit satter Präzision, spaltfrei und ruhig.
Zum Abschluss führt die App durch einen Sicht- und Belastungstest. Overlays prüfen Fugenbreiten, zeigen Problemzonen rot und schlagen Justierschritte vor, bis alle Toleranzen grün sind. Zusätzlich wird ein Protokoll erstellt, das Datum, Drehmomentbereiche und finale Ausrichtung dokumentiert. Das erleichtert Garantiefragen, spart spätere Nacharbeit und gibt Nutzern das Gefühl, ein professionell montiertes Möbel in den Händen zu halten.
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