Die ersten Sekunden entscheiden alles. Deshalb beginnen Playbooks mit maximal drei initialen Aktionen, getrennt nach Rollen wie Meldende, Evakuierungsleitende, Ersthelfende. Jeder Pfad beantwortet sofort: Wer ruft an, was wird gemeldet, wohin bewegt man sich, welche Geräte werden genutzt. Diese Klarheit verhindert Stillstand. Farblich gekennzeichnete Rollenleisten und einfache Verb-Plus-Icon-Kombinationen führen sicher, während optional vertiefende Panels Details liefern, ohne die Hauptnavigation zu überfrachten.
Entscheidungen werden in maximal zwei bis drei Ebenen visualisiert, Pfeile sind kurz, Kreuzungen minimal. Statt langer Sätze nutzen wir bedingte Symbole und Ja/Nein-Knoten mit klaren Zielkacheln. Hinweise wie „wenn Rauch sichtbar, dann nächster Treppenabgang“ erscheinen als sofort deutbare Kombination aus Icon, Farbe und Richtung. Ergänzende QR-Codes bieten tiefergehende Verfahren, ohne die Kernansicht zu überladen. So bleibt der Blick frei, und der Fluss des Handelns bricht nicht ab.
Sicherheit lebt von Aktualität. Jedes Playbook erhält eine eindeutige Versionsnummer, Datum, Verantwortliche und Prüfzyklus. Ein Änderungsprotokoll hält Anpassungen an Räumlichkeiten, Technik oder Prozessen fest. Digitale Masterdateien werden zentral verwaltet, lokale Ausgaben nummeriert und mit Ablaufprüfungen versehen. Regelmäßige Audits vergleichen Playbook-Inhalte mit realen Wegen, Telefonnummern und Gerätestandorten. Diese Governance verhindert veraltete Angaben und schafft Vertrauen, dass die gezeigten Schritte jederzeit verlässlich sind.
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