Nutze Nummern, Pfeile, Bewegungslinien und Zwischenzustände, damit die Transformation einer Situation verständlich wird. Zeige vor und nach dem Schritt dieselben Objekte, nur verändert, damit Ursache und Wirkung greifbar sind. Wenn Parallelhandlungen existieren, trenne Bahnen deutlich oder nutze Swimlanes. Teste, ob Personen die Abfolge ohne Vorwissen korrekt rekonstruieren können. Entferne dekorative Elemente, die als zusätzliche Schritte fehlgedeutet werden könnten.
Sicherheitsrelevante Hinweise müssen auffallen, ohne Panik zu erzeugen. Kombiniere ein standardisiertes Warnsymbol, hohe Kontraste und klare Distanz zum Handlungsbereich. Zeige falsche und richtige Ausführungen direkt nebeneinander, damit Unterschiede sofort sichtbar werden. Priorisiere die schwerwiegendsten Risiken. Setze redundante Kodierungen ein: Form, Farbe, Textur. So sinken Fehlbedienungen, und selbst unter Zeitdruck erkennen Nutzer, wann sie stoppen, nachdenken oder Hilfe holen sollten.
Ein Icon, das auf einem Plakat glänzt, scheitert vielleicht auf einer Smartwatch. Prüfe Strichstärken, Kontraste, Interaktion und Distanz. Im Druck zählen Feinheiten von Papier und Tinte; am Bildschirm Flimmern, Pixelraster und Skalierung. Sorge für Fallbacks, wenn Farbe ausfällt oder die Auflösung sinkt. Halte Varianten bereit: detailliert für groß, extrem reduziert für klein. So bleibt die Instruktion verlässlich, egal wo sie erscheint.






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